2011-07-18: Einsatzübungen zum Abschluss

Am vergangenen Ausbildungsdienst standen zwei Übungen für die Junghelferinnen und Junghelfer auf dem Programm.

Während die eine Gruppe eine verletzte Person einen steilen Hang hoch transportieren musste, bestand für die andere Gruppe die Aufgabe darin, eine vermutete Person aus einem Kellerraum durch einen tiefen Schacht zu bergen.

Ein Wanderer stürzte aus Unachtsamkeit einen steilen Hang hinunter, direkt in ein Bachbett hinein. Mit letzter Mühe konnte sich die Person aus dem Wasser ziehen und lag schwer verletzt auf der gegenüberliegenden Bachseite. Dies war das Szenario für die Übung der ersten Gruppe.

Unter Anleitung von Jugendbetreuer Christopher Müller bestand für die Junghelfer nun die Aufgabe darin, die verletzte Person trocken über den Bach zu transportieren und sicher den steilen Hang zu überwinden. Dazu wurde die Person vorsichtig in den Schleifkorb gelegt und, auf zur schiefen Ebene zusammengesteckten Leiterteilen, den Hang hochgezogen.

Ein eingestürztes Gebäude bildete das Übungsszenario der zweiten Gruppe. Nur das Kellergeschoss des Gebäudes blieb unter einem großen Berg von Schutt intakt. Der Zugang zum Keller konnte nur über einen ca. 10 Meter tiefen seitlichen Lüftungsschacht erfolgen. Es wurde vermutet, dass sich während des Einsturzes noch eine Person im Kellergeschoß aufgehalten hat.

Sofort errichteten die Junghelfer, unter den strengen Blicken von Jugendbetreuer Christian Joos, einen Mastkran, an dem sogleich ein Sanitätshelfer den Schacht hinunter abgeseilt wurde. Eine verschüttete Person konnte nicht gefunden werden, jedoch verletzte sich der Sanitäter selbst, so dass nun die Aufgabe darin bestand den Kameraden aus dem Keller fachgerecht zu retten.

Beide Übungen verliefen sehr gut und sollten den Junghelfern zeigen, wie das bisher Erlernte auch im Einsatz angewendet werden kann.

Bilder folgen nächste Woche.

 

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